Letzte Änderung:
2.4.2007
Relaunch 2.5.2007 unter
www.earthship.at

Video-Dokumentation von  Katie Redline und Stephanie Gandsey
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Mischa Hewitts

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Mischa Hewitts Mail vom 31. Dezember 2006

Dear Michaela

Thanks for the email.

Re: Environment Agency, building control etc.  We had dialogue and interaction with all the relevant statutory agencies - local planning authority for planning permission, building inspector to make sure the earthship design complied with UK building regulations and the Environment Agency who deal with waste regulation.  I mentioned the last agency as we had issues at first with being allowed to build with waste, particularly with the banning of tyres from landfill under the Landfill Directive.  There was concern in the eyes of the authorities that rammed tyre walls were glorified landfill!  Fortunately now, as mentioned, this hurdle has gone. Worth noting is the fact that SEPA, the Scottish Environment Protection Agency dealt with the situation in a different manner for Earthship Fife. Both cases are precedents in Europe if you have issues in Austria.

Re: Paperwork. To clarify to build in UK you just have jump through all the hoops that any building would, but if you want to build with waste, you should in theory at least get waste transfer forms for all tyres you use. Not a hassle, just boring bureaucracy, probably best to avoid any possible legal problems.

 

Re: Ramming tyres. Sure you could ram a few without the building police, knocking down your door!  You can always tap them out afterwards.  If you do his you could film it and demonstrate to the authorities that it is a viable technique and not pie in the sky.  You would also find out what it's like to work with the soil on your site.

Re: Owaze. Think Theo is moving to South Africa soon.  Well worth going to Valencia and getting practical experience.  If you haven’t had contact, try www.vaxhuset.se for details of building in Scandinavia.

Re: Tyres. Same deal here.  The UK government is pushing for widespread deployment of incineration for all waste, tyres specifically being burnt in cement kilns as replacement fuel. Real shame for health issues as you mention and the destruction of really valuable resources.

 

Please keep me informed, interesting to hear what's going on.  We will have a few opportunities to volunteer here on the Earthship Brighton project in the next few months if you're about. Some interior finishes and lots of landscaping.

Have a Happy New Year!

Kindest regards
Mischa Hewitt
Project Manager
Low Carbon Network

Liebe Michaela,

Danke für Dein Email.

Antw: Umweltamt, Baubehörde etc. Wir hatten Dialoge und Verhandlungen mit allen relevanten gesetzlich festgelegten Ämtern - lokales Bauamt für die Baubewilligung, Bauinspektor, um sicher zu gehen, dass das Earthship-Design im Einklang mit den UK Bauvorschriften ist, und das Umweltamt, das die Abfallregelungen zu tun hat.. Ich erwähnte das letzte Amt mit dem wir in dieser Angelegenheit Kontakt hatten, da wir zuetst dei Erlaubnis brauchten, mit Abfall zu bauen, zumal wir vor dem Verbot der Deponierung von Altreifen standen. In den Augen der Behörde waren mit verdichteter Erde gefüllte Reifen verherrlichte Deponierung! Glücklicherweise, wie erwähnt, ist dieses Hindernis jetzt beseitigt. Es ist wert zu erwähnen, das das Schottische Umweltschutzamt mit der Situation beim Bau des Earthships in Fife anderes umging. Beide Fälle sind Präzedenzfälle in Europa, auch für den Sachverhalt in Österreich.

Antw: Papierkram. Um zu erklären; wenn Du im UK bauen willst, musst Du durch alle Reifen springen, durch die Du auch bei anderen Gebäuden müsstest, aber wenn Du mit Abfall bauen willst, solltest Du theoretisch sogar Abfallhandelsformulare für jeden Reifen, den Du verwendest haben. Keine Schwierigkeit, aber langweilige Bürokratie, vielleicht das beste um irgendwelche gesetzlichen Probleme zu vermeiden.

Antw: Mit komprimierter Erde gefüllte Reifen. Sicherlich kannst Du ein paar Reifen füllen ohne Baupolizei, die deine Tür eintritt! Du kannst die Reifen dann noch immer entfernen. Wenn Du es macht, kannst Du es filmen und den Behörden demonstrieren, dass es eine praktikable Technik ist und keine unrealistische Hoffnung. Außerdem bekommst Du ein Gefühl, wie es ist, mit der Erde auf Deinem Grund zu arbeiten.

Antw: OWAZE. Ich glaube Theo zieht bald nach Südafrika. Es ist sicher gut praktische Erfahrung in Valencia zu sammeln. Wenn Du noch keinen Kontakt hattest, versuche www.vaxhuset.se um Details über den Bau in Schweden zu erfahren.

Antw: Reifen. Gleicher Sachverhalt hier. Die UK-Regierung forciert unfassende Entwicklung von Müllverbrennung, Reifen werden vor allem in Zementöfen verbrannt, anstatt anderer Brennmaterialien. Eine echte Schande für Gesundheitsbelange, wie Du erwähntest, und die Zerstörung von wirklich wertvollen Ressourcen.

Bitte halte mich auf dem Laufenden, ich bin interessiert, wie es Euch weiter ergeht. Wir werden ein paar Möglichkeiten haben, hier Earthship in Brighton ein Volontariat zu machen während der nächsten Monate. Einige Einrichtungen innen werden fertiggestellt und ein Menge Landschaftarchitektur.

Habt ein gutes neues Jahr!

Mit freundlichen Grüßen
Mischa Hewitt
Projekt Manager
Low Carbon Network

Mischa Hewitts Mail vom 12. Dezember 2006

Dear Michaela

Thanks for the email and your website looks great, even if my German is a little rusty!
 

We did have issues being allowed to use tyres by the relevant government agency involved, the Environment Agency, but were eventually allowed. We got to this position by holding a dialogue with them and being insistent. At the time, back in 2002/3 they were concerned about the 1999 EU Landfill Directive and the implications for burying tyres, whether as the walls of a
building or not.
 

Happily now, the use of rammed tyres in construction has now be down graded as a 'low risk' activity, so in theory anybody can do it anywhere in the UK, although there are waste transfer issues. This is not a problem just more paperwork.

 

We don't have any studies as such to help you. Probably the easiest thing to do would be to just get on with it - find some land and pound a few tyres as a demonstration that it is a feasible building technique.  Other than this technique the rest of the fabric is a timber frame structure so as your Master Builder pointed out it should be fairly easy.  The power and water systems are more complicated though and need thorough detailing.

Please note that we are in the UK, not sure how they got round this in the Belgium project. If you're ever near Brighton do pop by. We also have opportunities to volunteer if you would like to come over for a longer
visit.

Good luck with it all.

Kindest regards

Mischa Hewitt
Project Manager
Low Carbon Network

Liebe Michaela,

Danke für Dein Email und Eure Website schaut klasse aus, auch wenn mein Deutsch ein bisschen eingerostet ist!

Wir hatten die Erlaubnis Reifen zu verwenden von der entsprechenden Regierungskommission, dem Umweltamt, aber wir bekamen schließlich die Erlaubnis. Wir kamen in diese Lage, indem wir mit ihnen einen Dialog führten und beharrlich waren.. Zu dieser Zeit, in den Jahren 2002/3 wurden sie beunruhigt durch die EU Deponie-Verordnung von 1999 und die Auswirkungen von eingegrabenen Autoreifen, ob als Wände eines Gebäudes oder sonst wo.

Glücklicherweise ist jetzt die Verwendung von erdgestampften Reifen im Bau jetzt als niedriges Risiko eingestuft worden, deshalb kann theoretisch jeder im UK die erdgestampften Reifen verwenden, obwohl es Abfallverordnungen gibt. Das ist kein Problem mehr, eher mehr ein Papierkrieg.

Wir haben keine Studien, die Euch helfen könnten. Vielleicht ist es am leichtesten, einfach weiter zu machen - findet ein Stück Land und klopft ein paar Autoreifen für eine Demonstration, dass es eine brauchbare Baumethode ist. Anders als diese Technik ist der Rest des Bauwerks eine Holzrahmenstruktur, so wie es Euer Baumeister herausgehoben hat, das sollte eigentlich leicht sein. Die Strom- und Wassersysteme sind jedoch komplizierter und brauchen gründlichere Detaillierung.

Bitte beachte, dass wir im UK sind, wir sind nicht sicher, wie sie es in Belgien gemacht haben. Wenn Du jemals in der Nähe von Brighton bist, schau vorbei. Wir haben auch die Möglichkeit einer freiwilligen Mitarbeit, wenn Du für eine längere Zeit kommen möchtest.

Viel Glück mit allem.

Mit freundlichen Grüßen

Mischa Hewitt
Projekt Manager
Low Carbon Network

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